Schlechte Nachrichten in der Medizin richtig überbringen

Referent(en)

Das Überbringen von schlechten Nachrichten in der Medizin kann man lernen. Praxis-Schulung mit Dr. Christian Lüdke und Prof. Dr. med. Christian Perings.

Beschreibung

Im medizinischen Alltag – sei es im Krankenhaus oder in der Arztpraxis – müssen Ärzte und Pflegepersonal ihren Patienten regelmäßig schlechte Nachrichten überbringen. Nachrichten, die die bisherige Lebensplanung und -einstellung des Patienten und seiner Angehörigen in Frage stellen, verändern oder ganz zerstören können.
Aber wie sagt man dem Patienten, dass er eine schwere oder lebensbedrohliche Erkrankung hat? Wie können solche Botschaften souverän und empathisch vermittelt werden?
Die beiden Referenten Dr. Christian Lüdke und Prof. Dr. med. Christian Perings vermitteln Ihnen anschaulich anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie die Kommunikation mit dem Patienten und seinen Angehörigen gelingt. Während des Webinars können Sie den Referenten per Chat Ihre Fragen stellen und bekommen diese live während der Schulung beantwortet.
Im ersten Teil der Schulung werden die besonderen Herausforderungen im medizinischen Alltag thematisiert: Welche Auswirkungen hat das Überbringen schlechter Nachrichten auf Arzt und Patient? Welche moralische Verantwortung haben Mediziner? Wie können Mediziner fachgerecht mit  Eigendiagnosen aus dem Internet umgehen? Wo liegen die Grenzen der ärztlichen Kommunikation?
Im zweiten Teil geht es um praktische Handlungsanweisungen und sprachliche Lösungsideen. Erfahrungsbeispiele aus verschiedenen medizinischen Bereichen (zum Beispiel Notfallmedizin,  Demenz und Alzheimer) sowie angrenzender Blaulichtberufe (zum Beispiel Polizei und Feuerwehr) ermöglichen es den Teilnehmenden, einen eigenen Gesprächsleitfaden für das Durchführen von schwierigen Gesprächen im medizinischen Alltag zu entwickeln. Um die eigene berufliche Zufriedenheit und Gesundheit zu erhalten, vermitteln die Referenten auch noch aktuelle Praxistipps für die ärztliche Selbstfürsorge.
Die Schulung richtet sich an angestellte und niedergelassene Ärzte, Medizinstudenten und Pflegekräfte. Ab 10 Teilnehmern aus einer Einrichtung bieten wir rabattierte Preise an.

Stand: 2016

Inhalt

Teil I
Schlechte Nachrichten in der Medizin richtig überbringen
Dauer: 55:09
Teil II
Ein Gesprächsleitfaden für schwierige Gespräche
Dauer: 31:15

Demo

Referent(en)

Inhalt

Teil I
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Publikation zum Thema

Mit Fallbeispielen, Interviews und Formulierungshilfen

Schlechte Nachrichten gehören zu den Tatsachen des Lebens. Gerade im medizinischen Alltag – sei es im Krankenhaus oder in der Arztpraxis – müssen Ärzte und Pflegepersonal ihren Patienten regelmäßig schlechte Nachrichten – also "Hiobsbotschaften" – überbringen.
Alleine mit der Diagnose einer Krebserkrankung werden in Deutschland jährlich rund 500.000 Menschen konfrontiert. Daneben gibt es natürlich noch eine Vielzahl anderer Erkrankungen und schlechter Nachrichten in der Medizin.

Für Ärzte ist es keine leichte Aufgabe, dem Patienten die schlechte Nachricht zu überbringen. Eine Nachricht, die die bisherige Lebensplanung und -einstellung des Patienten und seiner Angehörigen in Frage stellen, verändern oder ganz zerstören kann. Die Nachricht wirkt auf Arzt und Patient in unterschiedlicher Weise. Schock, Empathiestress und psychische Belastungen können die Folge sein.

Aber wie sagt man dem Patienten, dass er eine schwere oder lebensbedrohliche Erkrankung hat? Wie können solche Botschaften souverän und empathisch vermittelt werden?
Jeder Arzt und alle im medizinischen Bereich Tätigen kennen Situationen, die sie als sehr schwer und belastend erlebt haben, wenn es darum ging, eine schlechte Nachricht zu überbringen. Wer hätte sich da nicht eine bessere Vorbereitung oder Ausbildung gewünscht? Auch andere Blaulichtberufe