Praxismanagement/Psychotherapie

79.00 EUR

Mit der Reform der Psychotherapie-Richtlinie sind Änderungen der EBM-Abschnitte, die für Psychotherapeuten relevant sind, einhergegangen. Die Psychotherapeutische Sprechstunde und Akutbehandlung wurden neu aufgenommen, Leistungslegenden und Abrechnungsbestimmungen anderer Leistungen angepasst und der EBM-Abschnitt 35.2 neu strukturiert. In dieser Neuauflage des Online-Seminars werden alle EBM-Leistungen, die Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten abrechnen können, erläutert.

Im zweiten Teil werden die Abrechnungsnummern der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) behandelt. Die GOP ist eine staatliche Gebührenordnung, die inhaltlich mit der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) identisch ist. Sie ist bei der Abrechnung der berufstypischen Leistungen der Psychotherapeuten in der Privatabrechnung anzuwenden. Schließlich wird noch auf den Leistungsumfang der Psychotherapie nach der Beihilfeverordnung eingegangen.

Dem Seminar vorangestellt ist eine Einführung in die rechtlichen Grundlagen der Gebührenordnungen. Das Ziel des Seminars ist die korrekte und vollständige Abrechnung der erbrachten Leistungen. Es richtet sich nicht nur an Berufsanfänger, sondern auch an erfahrene Psychotherapeuten.

Hinweis: Mitglieder der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) haben kostenfreien Zugriff auf das Seminar im Mitgliederbereich der DPtV.

Stand: August 2017

59.00 EUR
Was muss im Umgang mit Patientendaten beachtet werden?
Referent(en):

Im Mai 2018 tritt die EU Datenschutz-Grundverordnung, die bereits 2016 erlassen wurde, in Kraft. Die Gesetzesänderungen, die im Zuge der EU-Verordnung vorgenommen wurden, insbesondere die Neufassung des § 203 StGB (Verletzung von Privatgeheimnissen), sind weitreichend. Von den Änderungen betroffen ist die ärztliche Schweigepflicht, die ja sozusagen die berufsrechtliche/strafrechtliche „Ausformung“ des Datenschutzes im Verhältnis Arzt-Patient (Patientendaten) ist. Das Seminar legt den Schwerpunkt auf der Darstellung der Regelungen zur Schweigepflicht und insbesondere den Änderungen des § 203 StGB.

Zum Inhalt:

  • Allgemeines zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis
  • Datenschutz nach dem Bundesdatenschutzgesetz
  • Neuregelungen im Datenschutzrecht durch die EU-Datenschutzgrundverordnung
  • Grundlagen der ärztlichen Schweigepflicht und Offenbarungsbefugnisse
  • Neuregelung des § 203 StGB
69.00 EUR

Drei sowohl in der Privatpraxis inkl. Kostenerstattung als auch in der berufspolitischen Beratung von Kolleginnen und Kollegen erfahrene Psychologische Psychotherapeutinnen haben sich zusammen getan, um die wichtigsten Aspekte in der Privatpraxis bezüglich der Beantragung und Abrechnung von Psychotherapie über Kostenerstattung zu erläutern. Kerstin Sude, Maria Konnikova und Amelie Thobaben erklären, was dabei alles zu berücksichtigen ist, um gute Aussichten auf die Bewilligung eines Antrags auf Kostenerstattung zu haben.

Außerdem:

  • Die für die Praxis relevanten rechtlichen Hintergründe werden leicht und verständlich dargestellt
  • mögliche Lösungsansätze für typischerweise auftretenden Hürden
  • Hinweise für zusätzliches Informationsmaterial zur vertieften Auseinandersetzung mit den verschiedenen Themen und Unterstützungsangebote

Umfangreiche Broschur inklusive: Das Online-Seminar bezieht sich mehrfach auf das DPtV-Handbuch “Psychotherapie in der Kostenerstattung - Erläuterungen und Arbeitshilfen” (ca. 70 Seiten). Dieses Handbuch enthält weitere wertvolle Erläuterungen, Musterformulare und konkrete Arbeitshilfen.

Hinweis: Mitglieder der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) haben kostenfreien Zugriff auf das Seminar im Mitgliederbereich der DPtV.

Stand: 2016

49.00 EUR

Mit dem „Gesetz zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten“  (Patientenrechtegesetz) wird insbesondere das Ziel verfolgt, Transparenz über die bereits bisher
bestehenden Rechte von Patienten herzustellen, die tatsächliche Durchsetzung dieser Rechte zu verbessern und sie im Falle eines Behandlungsfehlers stärker zu unterstützen. Dazu sind die wesentlichen Aspekte (Behandlungsvertrag, Informationspflichten, Einwilligung, Aufklärungspflichten, Dokumentation, Einsichtnahme in die Patientenakte sowie die Beweislast bei Haftung für Behandlungs- und Aufklärungsfehler) in den neu kodifizierten Paragraphen
630a bis h des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) zusammengefasst worden.
Prof. Dr. Martin H. Stellpflug stellt in dieser Videoschulung die für die Behandler (z.B. Ärzte, Psychotherapeuten, Heilpraktiker, Hebammen oder Physiotherapeuten) wesentlichen Neuerungen und deren Auswirkungen auf  die

  • Informations- und Aufklärungspflichten
  • Dokumentationspflichten
  • Einsichtsnahmerechte

dar.

Stand: 2013

79.00 EUR
Referent(en):

Die Anforderungen an eine Nachbesetzung der Zulassung sind mit den letzten Reformen des SGB V deutlich komplexer geworden. Das macht auch die Praxisabgabe schwieriger. Da in den meisten Bedarfsplanungsgebieten in der Psychotherapie – teils mit Versorgungsgrad über 200 % – formal Überversorgung besteht, ist es auch für KollegInnen, die sich um eine vertragspsychotherapeutische Zulassung bemühen, schwieriger geworden, diese zu erlangen. Die zentrale Regelung des § 103 SGB V ist für den mit der Materie nicht eng vertrauten Leser kaum zu verstehen.

Das Seminar erläutert durch die unterschiedlichen Wege der Abgabe bzw. Übernahme einer Praxis und der mit ihr verbundenen Zulassung. Vervollständigt wird es durch die Darstellung der Grundsätze einer Berufsausübungsgemeinschaft, einen Blick auf die wichtigsten steuerrechtlichen Belange und die Grundzüge zur Ermittlung eines Praxiswertes. Ziel ist es, dass ein Praxisabgeber bzw. -übernehmer die Praxisübertragung selbst zu konzipieren in der Lage ist.

Hinweis: Mitglieder der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) haben kostenfreien Zugriff auf das Seminar im Mitgliederbereich der DPtV.

Stand: 2016

59.00 EUR

Im medizinischen Alltag – sei es im Krankenhaus oder in der Arztpraxis – müssen Ärzte und Pflegepersonal ihren Patienten regelmäßig schlechte Nachrichten überbringen. Nachrichten, die die bisherige Lebensplanung und -einstellung des Patienten und seiner Angehörigen in Frage stellen, verändern oder ganz zerstören können.
Aber wie sagt man dem Patienten, dass er eine schwere oder lebensbedrohliche Erkrankung hat? Wie können solche Botschaften souverän und empathisch vermittelt werden?
Die beiden Referenten Dr. Christian Lüdke und Prof. Dr. med. Christian Perings vermitteln Ihnen anschaulich anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie die Kommunikation mit dem Patienten und seinen Angehörigen gelingt. Während des Webinars können Sie den Referenten per Chat Ihre Fragen stellen und bekommen diese live während der Schulung beantwortet.
Im ersten Teil der Schulung werden die besonderen Herausforderungen im medizinischen Alltag thematisiert: Welche Auswirkungen hat das Überbringen schlechter Nachrichten auf Arzt und Patient? Welche moralische Verantwortung haben Mediziner? Wie können Mediziner fachgerecht mit  Eigendiagnosen aus dem Internet umgehen? Wo liegen die Grenzen der ärztlichen Kommunikation?
Im zweiten Teil geht es um praktische Handlungsanweisungen und sprachliche Lösungsideen. Erfahrungsbeispiele aus verschiedenen medizinischen Bereichen (zum Beispiel Notfallmedizin,  Demenz und Alzheimer) sowie angrenzender Blaulichtberufe (zum Beispiel Polizei und Feuerwehr) ermöglichen es den Teilnehmenden, einen eigenen Gesprächsleitfaden für das Durchführen von schwierigen Gesprächen im medizinischen Alltag zu entwickeln. Um die eigene berufliche Zufriedenheit und Gesundheit zu erhalten, vermitteln die Referenten auch noch aktuelle Praxistipps für die ärztliche Selbstfürsorge.
Die Schulung richtet sich an angestellte und niedergelassene Ärzte, Medizinstudenten und Pflegekräfte. Ab 10 Teilnehmern aus einer Einrichtung bieten wir rabattierte Preise an.

Stand: 2016

69.00 EUR

Seit dem 1.4.2017 sind die erneuerte Psychotherapie-Richtlinie und die reformierte Psychotherapie-Vereinbarung in Kraft.
In dieser Online-Schulung werden die neuen Elemente und Regelungen in der Psychotherapie-Richtlinie und -Vereinbarung noch einmal zusammenfassend erklärt und Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung vorgestellt. 
Im ersten Teil der Schulung erläutert Dipl.-Psych. Sabine Schäfer detailliert die Änderungen der Psychotherapie-Richtlinie nach § 92 Abs. 6a S. 3 SGB V. Diese beinhalten Neuheiten in verschiedenen Themengebieten, wie zum Beispiel die Psychotherapeutische Sprechstunde, die Gruppentherapie, die psychotherapeutische Akutbehandlung sowie die telefonische Erreichbarkeit, welche für alle psychotherapeutischen Praxen gilt. Auch stellt sie die neue Leistung der Rezidivprophylaxe in der Psychotherapie-Richtlinie vor. 
Frau Schäfer bietet zielorientierte Umsetzungsmöglichkeiten, um die neuen Regelungen in die alltägliche Praxis einzugliedern und ermöglicht mit hilfreichen Tipps die Realisierung der Neuerungen.
Im zweiten Teil der Schulung gibt Dipl.-Psych. Dieter Best einen ausführlichen Überblick über die Änderungen aufgrund der erneuerten Psychotherapie-Richtlinie im Vergütungsrecht. Neben den zuvor erläuterten Regelungen werden auch die Neuerungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) dargelegt, insbesondere die der neuen Leistungen. Anhand von anschaulichen Tabellen stellt er die Definition der neuen Leistungen im EBM dar und erklärt zusätzlich die erweiterten Zuschlagsregelungen.

Hinweis: Mitglieder der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) haben kostenfreien Zugriff auf das Seminar im Mitgliederbereich der DPtV.

Stand: Mai 2017