Agenda
Ist das Krankenhaus von morgen zuhause?
Neue Versorgungsmodelle werden im deutschen Gesundheitssystem dringend gebraucht. Schon jetzt wird es von steigenden Kosten, einem begrenzten Angebot an Fachkräften und einer alternden Bevölkerung bestimmt. Trotz aller Reformansätze ist ein „großer Wurf“ bisher nicht gelungen, sektorale Grenzen stellen oft schwer zu überwindende Hürden für eine patientenzentrierte Versorgung dar. Im europäischen und nichteuropäischen Ausland hat sich „Hospital at Home“, also die stationsäquivalente Versorgung von Patienten in ihrer häuslichen Umgebung, zum Teil bereits etabliert. Die Erfahrungen damit sind oft sehr gut, wie verschiedene Untersuchungen zeigen. Auch aus der finanziellen Perspektive ergeben sich Vorteile, es wird von Einsparpotenzialen in Höhe von zehn bis 20 Prozent gegenüber der herkömmlichen stationären Krankenhausbehandlung berichtet. Noch wichtiger ist allerdings, dass die Zufriedenheit mit der Versorgung nach diesem Modell sowohl bei Patienten als auch bei Mitarbeitenden sehr groß ist. Die Frage ist also, ob „Hospital at Home“ auch für Deutschland ein geeignetes Modell ist – erste Krankenkassen haben bereits ihre Unterstützung signalisiert, Modellprojekte stehen in den Startlöchern. Unser Online-Seminar gibt einen Einblick in das Modell „Hospital at Home“, lässt Praktiker zu Wort kommen und zeigt mögliche Wege für die Umsetzung in Deutschland auf.
Veranstalter: KTM und Verein Hospital at Home e.V.
14:00 - 14:05 Uhr
Begrüßung und Einführung durch die Veranstalter
Sven Preusker
14:05 - 14:25 Uhr
Versorgungskonzept Hospital@Home Ein innovatives Versorgungskonzept für die Gesundheitsversorgung der Zukunft
Prof. Dr. Volker E. Amelung
- Vorstellung der Ergebnisse der Studie zu Hospital @Home, erstellt im Auftrag der Rhön Stiftung, die auf der Basis von über 100 internationalen Datenbanken erstellt wurde.
- Erfahrungen mit Hospital@Home aus den USA, Australien, Großbritannien und Spanien, Israel
- Herausforderungen für Deutschland
14:25 - 14:45 Uhr
Hospital at Home in Deutschland: Welche strukturellen Hürden wir überwinden müssen
Georgina Krüger
- Ambulant vs. stationär Problem
- DRG-System
- Pflegeintegration
- Haftung
- Finanzierung
14:45 - 15:05 Uhr
Akutmedizin auf Spitalniveau - im Zuhause der Patientinnen und Patienten
Dr. med. Severin Pöchtrager
- Erfahrungen einer Pionierklinik aus der Hospital at Home Versorgung in der Nordwestschweiz
- Praxisbeispiel eine Hospital at Home Behandlung
- erste wissenschaftliche Erkenntnisse der Hospital at Home Versorgung aus der Nordwestschweiz
15:05 - 15:25 Uhr
Die FHIR-basierte Interoperabilitätsplattform als Fundament einer modernen, regionalen, sektorenübergreifenden Hospital at Home – Versorgung der Zukunft
Carsten Schmid
- Warum sind offene, standardisierte Plattformarchitekturen für neue Versorgungsformen wie Hospital at Home unverzichtbar?
- Wie sehen notwendige Zielarchitekturen aus und welche Möglichkeiten bietet das KHVVG und der KHTF für den Aufbau?
15:25 - 16:00 Uhr
Fragen und Diskussion
Sven Preusker
Ist das Krankenhaus von morgen zuhause?
Neue Versorgungsmodelle werden im deutschen Gesundheitssystem dringend gebraucht. Schon jetzt wird es von steigenden Kosten, einem begrenzten Angebot an Fachkräften und einer alternden Bevölkerung bestimmt. Trotz aller Reformansätze ist ein „großer Wurf“ bisher nicht gelungen, sektorale Grenzen stellen oft schwer zu überwindende Hürden für eine patientenzentrierte Versorgung dar. Im europäischen und nichteuropäischen Ausland hat sich „Hospital at Home“, also die stationsäquivalente Versorgung von Patienten in ihrer häuslichen Umgebung, zum Teil bereits etabliert. Die Erfahrungen damit sind oft sehr gut, wie verschiedene Untersuchungen zeigen. Auch aus der finanziellen Perspektive ergeben sich Vorteile, es wird von Einsparpotenzialen in Höhe von zehn bis 20 Prozent gegenüber der herkömmlichen stationären Krankenhausbehandlung berichtet. Noch wichtiger ist allerdings, dass die Zufriedenheit mit der Versorgung nach diesem Modell sowohl bei Patienten als auch bei Mitarbeitenden sehr groß ist. Die Frage ist also, ob „Hospital at Home“ auch für Deutschland ein geeignetes Modell ist – erste Krankenkassen haben bereits ihre Unterstützung signalisiert, Modellprojekte stehen in den Startlöchern. Unser Online-Seminar gibt einen Einblick in das Modell „Hospital at Home“, lässt Praktiker zu Wort kommen und zeigt mögliche Wege für die Umsetzung in Deutschland auf.
Veranstalter: KTM und Verein Hospital at Home e.V.
14:00 - 14:05 Uhr
Begrüßung und Einführung durch die Veranstalter
Sven Preusker
14:05 - 14:25 Uhr
Versorgungskonzept Hospital@Home Ein innovatives Versorgungskonzept für die Gesundheitsversorgung der Zukunft
Prof. Dr. Volker E. Amelung
- Vorstellung der Ergebnisse der Studie zu Hospital @Home, erstellt im Auftrag der Rhön Stiftung, die auf der Basis von über 100 internationalen Datenbanken erstellt wurde.
- Erfahrungen mit Hospital@Home aus den USA, Australien, Großbritannien und Spanien, Israel
- Herausforderungen für Deutschland
14:25 - 14:45 Uhr
Hospital at Home in Deutschland: Welche strukturellen Hürden wir überwinden müssen
Georgina Krüger
- Ambulant vs. stationär Problem
- DRG-System
- Pflegeintegration
- Haftung
- Finanzierung
14:45 - 15:05 Uhr
Akutmedizin auf Spitalniveau - im Zuhause der Patientinnen und Patienten
Dr. med. Severin Pöchtrager
- Erfahrungen einer Pionierklinik aus der Hospital at Home Versorgung in der Nordwestschweiz
- Praxisbeispiel eine Hospital at Home Behandlung
- erste wissenschaftliche Erkenntnisse der Hospital at Home Versorgung aus der Nordwestschweiz
15:05 - 15:25 Uhr
Die FHIR-basierte Interoperabilitätsplattform als Fundament einer modernen, regionalen, sektorenübergreifenden Hospital at Home – Versorgung der Zukunft
Carsten Schmid
- Warum sind offene, standardisierte Plattformarchitekturen für neue Versorgungsformen wie Hospital at Home unverzichtbar?
- Wie sehen notwendige Zielarchitekturen aus und welche Möglichkeiten bietet das KHVVG und der KHTF für den Aufbau?
15:25 - 16:00 Uhr
Fragen und Diskussion
Sven Preusker
Redakteur der Zeitschrift "KTM Krankenhaus Technik + Management"
Georgina Krüger, ist 1. Vorstandsvorsitzende Hospital @ Home Deutschland e.V., erfahrene Ärztin für Viszeralchirurgie und Gründerin von botuberlin, einer Praxis für ästhetische Medizin, mit langjähriger Erfahrung in Praxisführung und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Als Leiterin von Hospital at Home Deutschland e.V. entwickelt sie Ansätze der wohnortnahen Medizin.
Dr. med. Severin Pöchtrager ist Facharzt für Allgemeine Innere Medizin (FMH) und Mitgründer von hospitales - wir ermöglichen Hospital at Home.
Sein Herzensanliegen ist eine Therapiegestaltung für Patientinnen und Patienten, die die Gesamtrealität des Menschen berücksichtigt. Er arbeitet als Leitender Arzt und Initiator der Hospital at Home Abteilung am Kantonsspital Baselland und der Klinik Arlesheim. Neben seiner klinischen Tätigkeit ist er Präsident der Swiss Hospital at Home Society.
Univ.-Prof. Dr. oec. Volker E. Amelung ist Geschäftsführer, Gründer und Gesellschafter des 2011 gegründeten inav Instituts für angewandte Versorgungsforschung und hat seit 2001 eine Professur für Internationale Gesundheitssystem¬forschung an der Medizinischen Hochschule Hannover. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule St. Gallen sowie an der Universität Paris-Dauphine und promovierte an der Universität St. Gallen. Von 2007 bis 2022 war er Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Managed Care e.V. (BMC). Er ist Autor der Studie „Hospital@Home – Ein Innovatives Versorgungskonzept für die Gesundheitsversorgung der Zukunft“.
Carsten Schmid, Experte für FHIR-basierte Interoperabilität ist als Head of Sales & Marketing bei der NursIT Institute GmbH u.a. auch für die Konzeption, den Vertrieb und das Business Development der Lösungen des Unternehmens im Bereich neuer Versorgungskonzepte und -modelle wie Hospital@Home zuständig.
Seine mehrjährige Erfahrung im Aufbau intersektoraler Versorgungsregionen in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Enterprise CDR Hersteller Smile Digital Health sowie dem schwedischen Hospital@Home - Plattformanbieter medoma als Marktführer in Skandinavien liefern die Grundlage für die technologische Konzeption künftiger Hospital at Home – Betreibermodelle auch in Deutschland.
Passend zur Schulung
Die Fachzeitschrift KTM Krankenhaus Technik + Management gehört zu den meist beachteten Publikationen im Healthcarebereich. Sie berichtet zehnmal im Jahr über Neuheiten und Entwicklungen im Gesundheitsmarkt und konzentriert sich auf Lösungen für mehr Effizienz im Krankenhaus. Mit den Themenfeldern Medizintechnik, Hygiene, IT und Digitale Transformation, Facility Management, Pflege, Nachhaltigkeit und Management unterstützt sie die gesamte Entscheiderebene im Krankenhaus.

